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Ratgeber

Eine schwarzweiße Zeichnung eines Wirbels auf weißem Hintergrund.

Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung

für jeden ab 18 Jahren


Im Alltag unseres Lebens treffen wir jeden Tag bewusste Entscheidungen und niemand denkt an einen Unfall oder an schwere Krankheiten. Die Situation, in der man nicht mehr in der Lage ist, für sich selbst zu entscheiden, kann unverhofft und plötzlich eintreten. Ehegatten und Kinder sind meist die Personen, die dem Betroffenen am Nächsten stehen und doch sind Sie in diesem Falle nicht automatisch betreuungsberechtigt. Stattdessen wird Ihnen vom Betreuungsgericht ein amtlicher Betreuer mit umfangreichen Befugnissen zur Seite gestellt, um die weitere Versorgung festzulegen. Diese können auch Entscheidungen über Ihr Vermögen betreffen. Durch die Vorsorgevollmacht kann eine gesetzliche Betreuung verhindert werden. Sorgen Sie daher rechtzeitig vor und bestimmen Sie in der Vorsorgevollmacht eine Person Ihres Vertrauens, die in einem Ernstfall Ihre Interessen vertritt. Diese Vollmacht ist gültig, bis Sie selbst wieder handlungsfähig sind oder die Erben an Ihre Stelle treten.


Viele Ärzte empfehlen ebenfalls eine passgenaue Patientenverfügung. In dieser vorsorglichen Willenserklärung legen Sie verbindlich fest, welche Art der Behandlung Sie in einer bestimmten Krankheitssituation bekommen werden. Wünschen Sie im speziellen Fall lebensverlängernde Maßnahmen, wollen Sie diese zeitlich begrenzen oder gar gänzlich ablehnen? Patientenverfügungen können sehr individuell ausgefüllt werden, und nur so können die Sie behandelnden Ärzte und die Personen Ihres Vertrauens in Ihrem Sinne entscheiden. Nutzen Sie diese Möglichkeit der Selbstbestimmung und bedenken Sie, dass eine Ihre Geschäftsfähigkeit eine wichtige Voraussetzung dafür ist.

Oft gibt es viele Fragen zur Vorsorgevollmacht und zur Patientenverfügung. Basierend auf unseren Erfahrungen stehen wir Ihnen gern beratend zur Seite.

Mit Kindern über den Tod sprechen


Das Interesse rund um das Thema Tod gehört zur normalen und kognitiven Entwicklung eines Kindes und ist ein Zeichen für Reife. In ihrem schmerzlichen Verlust von Familienmitgliedern oder nahen Verwandten möchte man die Kinder unterstützen um ihre Unbefangenheit zu bewahren.


Wir beobachten oft, dass Erwachsene die Kinder vom Thema Tod am liebsten fernhalten wollen, um sie zu schonen. Kinder sind jedoch sehr sensibel und verstehen häufig viel mehr, als Erwachsene vermuten. Sie spüren ebenfalls die Trauer und brauchen einen Weg, diese zu bewältigen. In diesen Situationen hilft ihnen ein offener Gesprächspartner, der auf all ihre Fragen behutsam und ehrlich eingeht. Sie wollen ernst genommen werden und brauchen klare und wahrhaftige Auskünfte.

Drei Frauen posieren zusammen für ein Foto, während sie auf einem Sofa sitzen.

Sehr bedeutsam ist die emotionale und körperliche Nähe, während dieser Gespräche. Sie geben ihnen den verlässlichen Halt und sicherer Geborgenheit, um mit den Antworten der Eltern oder der Erwachsenen umgehen zu können.


Besprechen Sie mit den Kindern den Ablauf der Trauerfeier und entwickeln Sie eigene Rituale zur Trauerbewältigung. Beziehen Sie uns in Ihre Trauerarbeit ein, denn Kinder sind neugierig und wir berichten gern über unsere Arbeit.


Buchtipp:


„Ein Himmel für Oma“
Ein Bilderbuch über das Sterben und den Tod
(Bilder- und Vorlesebücher)
von Antonie Schneider und Betina Gotzen-Beek


„Wenn Kinder nach dem Sterben fragen“
Ein Begleitbuch für Kinder, Eltern und Erzieher
Daniela Tausch-Flammer, Lis Bickel

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